Buchpräsentation "Die Luzi" „Die Luzi“ bleibt. In Erinnerung: in den Herzen der Menschen, die sie kannten. Und in den 154 Anekdoten und Geschichten dieses Buches. 60 Weggefährten und Freundinnen geben darin Erfahrungen und ganz persönliche Erlebnisse mit Luzi(a) Lintner preis. Die Rittner Entwicklungshelferin, Familienbetreuerin, Religionslehrerin und Sozialarbeiterin, die 2008 in Bolivien 56-jährig auf tragische Weise ums Leben kam, war über Südtirols Grenzen hinweg bekannt. Manche verglichen sie - die kompromisslose Kämpferin für sozial Schwache und Außenseiter - mit Mutter Teresa. Andere schrieben ihr im Tiroler Gedenkjahr – aufgrund ihres Mutes und ihrer Überzeugungskraft – hoferianische Wesenszüge zu.
Die Vergleiche hinken. Luzi Lintner war sicherlich eine besondere und bleibt eine erinnerungswürdige Frau: eine, die Brücken baute, Mut machte, Grenzen be- und überschritt. Ihre bedingungslose Solidarität mit Menschen am Rand der Gesellschaft hinterließ Spuren bei denen, die sie erlebten.
Von diesen Spuren erzählen die Geschichten im Buch – verfasst von Menschen aus Südtirol und dem Süden dieser Welt. Sie beschreiben eine Frau mit großem Herzen, eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten. Vieles regt zum Schmunzeln an, manches stimmt besinnlich und nachdenklich.
„Die Luzi“ möchte ein Mut-mach-Buch sein, das den Leserinnen und Lesern Luzi Lintners oft zitierten Satz näher bringt: „Unsere Gesellschaft verändert sich nur, wenn sich in jedem einzelnen von uns etwas verändert.“
|